Aus dem Alltag einer Tierphysiotherapeutin Désirée / ZM – SMART Methode

Fachgespräche mit Gast-Dozenten

Zur Gast Désirée eine Tierphysiotherapeutin aus der Schweiz

Virtuelles Klassenzimmer @ AfT interaktiv Szperling GbR: Fachgespräche mit Dozenten

Heute durften wir Désirée Baschnagel Marty als Gastdozentin in unserem Klassenzimmer herzlich willkommen heißen. Désirée ist Tierphysiotherapeutin, Mantrail Trainerin und Therapeutin der Bindegewebsmassage nach Szperling.

Sie stellte uns heute ein paar interessante Fallbeispiele aus Ihrem Tierphysiotherapeuten-Alltag vor und beantwortete uns alle unsere Fragen.

Wir starten mit einer jungen Hündin, die eine Patella Luxation hat. Die Tierärzte raten zu einer OP, um das Problem in den Griff zu bekommen. Dennoch entscheiden sich die Tiereltern zu einer Zweitmeinung und gelangen somit an Désirée. Nach einer ausführlichen Erstanamnese beginnt Désirée mit der Behandlung, hier wird die BGM nach Szperling angewendet, eine Behandlungsmöglichkeit, die Désirée hauptsächlich und mit großen Erfolgen in Ihrer Praxis anwendet. Zudem gibt sie den Eltern noch einige Hausaufgaben mit an die Hand, welche wir gemeinsam durchsprechen. Durch die BGM-Behandlung kann sie leichter die vorhandenen Blockaden lösen und hilft der Hündin so, wieder Stabilität im Knie zu erlangen. Heute belastet die Hunde-Dame ihre Hintergliedmaße wieder freiwillig und gleichmäßig. Als sie dem Tierarzt erneut vorgestellt wird, ist dieser Überrascht: „OH! Sie läuft ja wirklich gut!“ Was meint ihr, ist das nicht ein super Ergebnis?

Der zweite Patient ist ein ehemaliger Straßenhund. Laut der Besitzerin ist dieser im Großen und Ganzen fit, allerdings manchmal etwas verspannt. Während wir diesen Fall ausführlich besprechen, gibt uns Désirée einige sehr wertvolle Tipps an die Hand, insbesondere, wie wichtig ist es, die Tiereltern so viel wie möglich über die Vorgeschichten der Patienten auszufragen, oft findet man hier sehr, sehr wichtige Hinweise für die weitere Behandlung!

Ein kleiner Fun Fact: Nach einigen Behandlungen kam die Besitzerin wieder einmal mit dem Patienten in die Praxis und bat Desiree darum, ihr ihren ruhigen und gemütlichen Hund wieder zurückzubringen! Natürlich war dies nur ein Spaß, denn was gibt es schöneres, plötzlich wieder einen lebensfrohen und agilen Hund vor sich zu haben?

Zuletzt kommt Désireé zu einer Hündin, die aktiv im Hundesport ist.

Die Hündin hat plötzlich das Training verweigert. Nach der Erstanamnese und einem Blick auf ein aktuelles Röntgenbild, kam es zu einer ernüchternden Diagnose. Starke Spondylosen an der Wirbelsäule und extrem verspannte Schultern.

Auch hier arbeitet Désirée mit der BGM, zusätzlich Laserbehandlungen. Heute, nach regelmäßigen Behandlungen, scheint die Hündin ein anderer Hund zu sein. Sie ist viel stabiler, hat nur selten kleine Aussetzer in der Hinterhand. Desiree betreut sie weiterhin regelmäßig und es lösen sich immer wieder neue Punkte.

Hier äußert Désirée eine sehr interessante Metapher, sie vergleicht die Behandlungen mit einer Zwiebel – man arbeitet sich von außen nach innen vor und nach jeder Behandlung wird eine neue Struktur freigelegt. Häufig findet man dort neue Verspannungen, dennoch hat man diese durch die effektive Behandlung des Hundes überhaupt erst freigelegt. Durch das Lösen der Verspannungen arbeitet man sich so Schritt für Schritt weiter zum Erfolg.

Zuletzt gibt sie uns noch einige Tipps mit auf den Weg:

Habt Selbstvertrauen!

Bildet euch weiter! Seht jede neue Erkenntnis und Erfahrung als Bereicherung.

Das Kapital eines guten Tierphysiotherapeuten sind seine Hände, sein Herz, sein Gespür und sein Wissen.

Und hier noch ein wunderschönes Zitat der lieben Désirée:

Heilung braucht Zeit und Vertrauen. Lasst euch auf die Tiere ein und vertraut dieser Beziehung – denn Tiere kennen unsere Herzenseinstellung.

Vielen Dank Liebe Désirée! Wir hoffen, dass wir bald wieder von dir hören dürfen!

Virtuelles Klassenzimmer @ AfT interaktiv Szperling GbR: Mental-Coaching mit Tomasz

Die erste Information in unserem virtuellen Klassenzimmer am 09.06. kommt direkt am Anfang – schon nächstes Jahr dürfen wir einen neuen Dozenten im virtuellen Klassenzimmer begrüßen! Es wird spannend, denn dieser ist ein Spezialist im Bereich Blutbakterien. Wir sind gespannt!

Wir führen heute unser sehr hilfreiches Thema „Zeitmanagement“ weiter. Es geht um die SMART-Formel.

Ein Wegweiser im Bereich effiziente Zielsetzung. Aber warum sind konkrete Ziele überhaupt wichtig? – Na Klar! Um den Weg zu unseren Träumen und Zielen überhaupt planen zu können, denn unsere Ziele bestimmen unser Leben.

SMART steht für:

  • S wie spezifisch – Ziele müssen klar und präzise formuliert werden. Je konkreter und eindeutiger, umso besser
  • M wie messbar – Ohne Messbarkeit lässt sich die Zielerreichung nicht überprüfen, definiere deine Ziele so konkret wie nur möglich
  • A wie attraktiv – Nur wenn unsere Ziele aus unserer Sicht attraktiv sind, kann es uns motivieren
  • R wie realistisch – Ziele müssen motivierend sein und durch Anstrengung und Einsatz auch erreichbar
  • T wie terminiert – Termine sorgen für Klarheit (ansonsten kommt es schnell zu der „Aufschieberitis“)

Diese Formel ist in jeglicher Zielsetzung anwendbar und kann uns helfen, unseren Zielen effizient näherzukommen.

Denn wir können mit etwas Fleiß und Schweiß genau dahin kommen, wo wir in Zukunft sein möchten.

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